Townsend

Schiedsrichterbewertung
[Altes Thema | geschlossen ] Woran krankt das deutsche Schiedsrichter-Wesen?

37 Beiträge in diesem Thema

@cali

Ich glaubeja, dass die Schiris grundsätzlich körperlich und läuferisch auf ihrem topniveau sind. Profi oder nicht, macht da den großen Unterschied vermutlich nicht mehr. Die haben alle genug Spiele und sonstige Einheiten, das macht nur noch Nuancen aus... und ob die einen merklichen Unterschied machen? Ich glaube, dass Profischiedsrichtertum im Vergleich zu den Semiprofis nicht wirklich nen Schritt nach vorne bringt. 

Insgesamt passt das schon so. Und das Geheule, dass man alle paar Monate über ne wirklich katastrophale Fehlentscheidung lamentiert, erachte ich bei der Summe der Spiele als völlig im Rahmen.... was war denn dieses Jahr? Irgendwelche läppische 2 Minuten Strafen? 1-2 Schlittschuhtore?ne fehlende Maske? Und das in wie vielen Spielen? Kommtmehr Linie wg. Profischiedsrichter oder wird weiter nur gepfiffen  was  man sieht? In Berücksichtigung von Winkel/Spieler im weg/Spielsituation ? Nur weil es ein paar Euro mehr gibt, sehen oder laufen die Jungs nicht anders.

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Es ist doch so, dass jede Spielsituation unvermeidbar durch drei verschiedene Brillen gesehen werden: die von Mannschaft A (und deren Fans), die von Mannschaft B (und deren Fans) und die der Schiris. Und diese drei Brillen und Sichtweisen bekommst Du einfach nicht weg, die gehören einfach dazu.

Damit stellt sich schon das Problem, ob wir als Fans überhaupt in der Lage sind zu konstatieren, dass wir angeblich ein Schiedsrichter-Problem haben oder dass das Schiedsrichter-Wesen an etwas kranken würde?

Obwohl ich mich bei Spielbesuchen auch immer wieder über Schiedsrichterentscheidungen aufrege, muss ich doch - wenn ich mal versuchen würde, sozusagen aus mich herauszutreten und die Situation von außen betrachte - beobachten, dass es ausschließlich nur die Entscheidungen sind, in denen die von mir favorisierten Mannschaft die Leidtragende ist. Wenn ein Schwenninger offensichtlich einen Gegner foult und kein Schiri-Pfiff ertönt, zucke ich mit den Schultern, sage innerlich oder offen: "hmm, Glück gehabt" und damit hat es sich. Und aus dieser einseitigen Wahrnehmung einer Schiri-Leistung kommt man als Fan einer Mannschaft im Grunde nicht raus, zumal man ja auch gerne sämtliche richtigen Entscheidungen der Schiris - und dazu gehören nicht nur Strafen, sondern auch Icings, Abseits, EInwurf und alle was zu einer Spielleitung dazugehört - einwach wegblendet und sich nur auf die meist DEUTLICH geringere Zahl an strittigen Entscheidungen stürzt, die man im Geiste schon als spielentscheidend deklariert und damit überhaupt erst zu einem Problem aufwirft.

Ich denke momentan nicht, dass unser Schiri-Wesen an irgend etwas krankt außer vielleicht an falschen Erwartungen des Fansvolks an Schiedsrichter, die sich jederzeit mit Röntgenblick an exakt richtiger Stelle befinden müssen, um jede Spielsituation absolut korrekt einschätzen zu können, was gleichbedeutend ist, dass sie damit eine Entscheidung zugunsten des vom jeweiligen Fan begünstigten Teams zu treffen haben, denn sonst sollen sie sich zum Teufel scheren ...

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Die Schiedsrichter erkennen viele Situationen und pfeiffen sie nicht. Wenn konsequent alles gepfiffen wird, würden wir wohl auch international nicht so oft auf der Strafbank landen. Haken, Crosscheck oder Stockschlag wird kaum gepfiffen und wenn es gepfiffen wird dann oft einseitig.

Ist eine Mannschaft in Unterzahl wird selten ein Vergehen dann zusätzlich bestraft und auch das Verursacheprinzip wird übersehen. Erschreckend ist auch das, von den Schiris versucht wird, die Strafen gleichmäßig auf beide Mannschaften zu verteilen.

Vielleicht sollte man auch in der DEL den Schiedsrichtern ein Mikro mitgeben, dass sie wie in der NHL Entscheidungen mitteilen können.

 

Crank, LInsoDeTeh, Hans Ndb. und 2 anderen gefällt das

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Ein weiteres Puzzleteilchen hin zur Verbesserung, wäre meiner Meinung die Einführung der "Coaches challenge" wie in der NHL. Es wäre ein weiteres Instrumentarium, um auch hier den Druck gegenüber den Schiedsrichtern herauszunehmen. 

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Der deutsche Schiedsrichter Daniel Piechaczek darf am 6. Februar gemeinsam mit dem US-Amerikaner Marc Lemelin, der ebenfalls bereits in der DEL zum Einsatz kam, das CHL-Endspiel zwischen Växjö und JYP Jyväskylä leiten. Mit Lukas Kohlmüller wird zudem auch ein deutscher Linienrichter dabei sein.

Geil, jetzt wird der Pizzaschreck auch noch für seine überragenden Leistungen belohnt. Auf dass er noch aufgeblasener wird, als er eh schon ist... :bw:

@Bootycall: Kannst du bitte einen Smiley hier einbauen, der seinen Kopf gegen die Wand haut? Hab den schon des öfteren hier vermisst... :)

bearbeitet von Townsend
für den Inhalt wichtigen Smiley eingebaut

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Dass hier mir keiner mehr über die deutschen Schiris schimpft. Die bei Olympia sind wohl auch nicht ganz regelfest:

Slowakei - OAR

1min vor Schluss, Russland eigentlich in Unterzahl, wegen EN aber 5-5 und die Schiedsrichter pfeifen allen ernstes Icing gegen Russland. O.o

Ist ihnen dann aber wenigstens noch aufgefallen (oder zugerufen worden) dass da was nicht passt und es gab Bully am Anspielpunkt.

Das beste war aber der Kommentator auf Eurosport2, der hat`s nämlich auch nicht geblickt.

bearbeitet von Enztalbomber13

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Gast
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